

Taucher erkunden Wrack im Yachthafen Hohe Düne
In der Marina Ostsee befindet sich eine Kostbarkeit unter Wasser: Eine versunkene Kogge aus dem Mittelalter. Das zwischen dem 13. und 14. Jahrhundert gebaute Schiff liegt nur knapp 4 m unter der Wasseroberfläche in der Marina Ostsee. Zu Zeiten, als die Hanse ihren Höhepunkt hatte, diente das Schiff vermutlich als kleineres Transportfahrzeug für Waren, die es von größeren Koggen zum Hafen beförderte.
Da eine Hebung das Wrack zerstören würde, wird es momentan nur von Tauchern und Grabungstechnikern vermessen und dokumentiert. So werden Proben der Hölzer genommen, die Beplankung gezeichnet und die Kogge fotografiert mit der Absicht, schon bald eine dreidimensionale Zeichnung am Computer anfertigen zu können.
Die Archäologen wurden durch die Bauarbeiten während der Entstehung des Yachthafens Hohe Düne auf das Schiff aufmerksam. Unter anderen Umständen wäre die Kogge wahrscheinlich immer noch unentdeckt geblieben.
Hohe Düne, 06. April 2011 | alle News auflisten
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